Sonntag, 4. Dezember 2011

Kann man da nicht den Verdacht bekommen, dass sich amerikanische Unternehmensberater als Vollstrecker des Morgenthauplans sehen?





Ein  Arbeiternehmer musste nach 45 Jahren erfüllten  Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm.
rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert. Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.

1. Schritt:
Man nimmt dem Mitarbeiter die  Personalverantwortung für die Gruppe
oder die Abteilung.

2. Schritt: Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung,
wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für
einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz
darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.
3. Schritt:
 Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt
ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.
4. Schritt:
Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden - natürlich niedriger.
5. Schritt:
Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat. 
Folge: Frustration, innere Kündigung, Verlust von  Selbstwertgefühl, sozialer Abstieg.

Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.
Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten? 



Der Morgenthau-plan - im Jahre 1944, noch vor dem Ende des 2. Weltkrieg entwickelt,
sah unter anderem vor Deutschland in ein Agrarland zu verwandeln.
im Angesicht des vielen Leids, der sechzig Millionen toten, durch den Größenwahn Hitlers zerstörten Städte, Dörfer, Landschaften, Industrien, der sechs Millionen hingerichteter Juden aus ganz Europa, kann ich nachvollziehen, dass man in seiner unendlichen Trauer und Wut über soviel Zerstörung einen solchen Plan entwickelt.
Er ist nie zum Tragen gekommen und das hat Deutschland dem zweiten "großen" wahnsinnigen Machthaber des vorigen Jahrhunderts zu verdanken.
Als die westlichen Alliierten erkannten, Stalin ist kein verlässlicher Partner, ließen sie den Plan fallen. Churchill träumte nach dem 8.Mai 1945 von einem Angriff der westlichen Alliierten gegen die Sowjets, mit Unterstützung Deutschlands. Es war ein kurzer Traum. Aber die Amerikaner erkannten schnell, die westlichen Besatzungszonen mussten gestärkt werden. Sie befürchteten, Stalins Machtgier würde nicht an Deutschlands Grenzen Halt machen. So wurden die deutschen Industrien unterstützt, die Bundeswehr trotz vieler gegenteiliger Sonntagsreden schnell aufgebaut, Westberlin gestärkt. Deutschland war das Bollwerk gegen Stalin.









Samstag, 3. Dezember 2011

Das Volk ist klüger, als unsere Politiker es sich wünschen.


3.12.2011
Das Volk ist klüger, als unsere Politiker es sich wünschen.
Gestern hörte ich in der Presse, 8-10 t Impfstoff gegen die Schweinegrippe muss in Müllverbrennungsanlagen vernichtet werden. Damit es unschädlich ist, wird es dem Hausmüll beigemischt.
Warum muss es vernichtet werden?
Erinnern wir uns.
 Der Versuch, eine Schweinegrippen-Hysterie im Volk ausbrechen zu lassen, missglückte und die Massenimpfung unterblieb. Die Pharmaindustrie bekam trotzdem von der immer auf das Wohl des Volkes und sehr fürsorglich handelnden Politik den Auftrag, die vielen Millionen Impfungen zu produzieren, obwohl die Nachteile bekannt und eine Epidemie nicht in Sicht war.  Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Kosten für die Vernichtung trägt der Steuerzahler ebenso wie einst die Herstellung.

12.11.2009
Laut Presseveröffentlichung lassen sich nur ein Viertel der Menschen mit Abitur gegen die Schweinegrippe impfen. Da ist das Abitur dann doch noch zu etwas gut. Den anderen sei gesagt „Achten sie auf die Wirkung der `gewaltigen Zwerge` nämlich der Nano-Partikel.

Schon in der Vergangenheit hat es hat es in Impfstoffen Adjuvantien, neudeutsch Wirkverstärker, gegeben und zwar  in Form von hochgiftigen Formaldehyd- und Quecksilberverbindungen.
Aber  beim für das Volk hergestellten Impfstoff gegen die Schweinegrippe gibt es nicht nur die übliche Giftbeimischung,  diese  Wirkverstärker  sind obendrein mit Nano-Technologie hergestellt. Das bedeutet, der Impfstoff enthält Nano-Partikel, diese gewaltigen Zwerge.
Studien haben belegt, Nano-Teilchen, eingeatmet oder gespritzt, wandern mit einer ungeheueren Geschwindigkeit durch den Körper , und sie zerstören  die Körperorgane, durch die sie hindurch wandern, um sich im Gehirn festzusetzen und dort die Zellen zerstören.
Anmerkung: Der Impfstoff ohne die Wirkverstärker, also den für die Elite (Politiker, Bundeswehr) ist der einzige in der USA zugelassene. Der andere ist verboten.


Entspannung



Es gibt sie noch, die verantwortungsvollen Unternehmer - „Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht. Und wo sind die Nachahmer?

Reinhard Mohn hat sich selbst nie ausschließlich als Unternehmer verstanden. Bereits 1972 beteiligte Mohn die Mitarbeiter am Unternehmensgewinn, was ihm den Beinamen „Roter Mohn“ eintrug. Dabei darf doch als sicher gelten, dass Mohn politisch linken Ideen gegenüber weitgehend immun war. Vielmehr war der Schritt schlicht Ausdruck Mohns innerster Überzeugung, dass eine partnerschaftliche Führung der richtige Weg sei, ein Unternehmen zu lenken. „Im Mittelpunkt all unserer betrieblichen Überlegungen steht der Mensch“, stellte Mohn in seinem letzten Buch noch einmal klar. „Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht. und wo sind die Nachahmer?




Von Enzo, dem Geschichtenerzähler






Jetzt sitzt Renate an ihrem Notebook, schaut mich an und sagt, „nun erzähl mal“ und sie versteht nicht, dass ich jetzt viel lieber toben würde. Außerdem macht das Erzählen während eines Rundgangs durch den Garten sowieso viel mehr Spaß. Seite an Seite, den Vögeln bei ihren eleganten Flügen hinter her sehen, zuschauen wie Sonnenstrahlen sich in den Wassertropfen des letzten Regenschauers brechen, die auf den vertrockneten Halmen des Schilfs sitzen und dabei plaudern. Das insperiert. Aber nicht in einem karg eingerichteten Zimmer auf dem Schreibtisch sitzen und auf eine Tastatur starren.
Außerdem – laut unserer Vereinbarung habe ich noch Zeit meine Geschichten zu erzählen und meine Gedanken in eine den Menschen zugängliche Form zu fassen. Schließlich fehlen noch viele Kapitel ihres Schneckentöters. Während sie ihn schrieb saß ich oft gemeinsam mit meiner Schwester Minou in Renates Sessel hinter ihrem Rücken, auf dem Schreibtisch oder im Regal über dem Schreibtisch. Die drei Alten, Kitty, Luigi und Carlito verschliefen diese spannende Zeit. Aber wir zwei haben Renate begleitet, sie oft zur Pause überredet und sie aufgefordert mit uns zu spielen und uns stundenlang kraulen lassen. Dann tippte sie zwar mit einer Hand weiter. Das störte uns aber nicht.
Oft denke ich an die wunderschöne Zeit mit Minou zurück. Geboren wurden wir in einem Bettkasten, drei Kater und eine Kätzin und ich war der erste, der aus dem Kasten herauskletterte und den Weg, die Treppe herunterpurzelnd ins Wohnzimmer fand. Vorsichtig, zögernd kletterten die anderen hinterher und wir staunten, saßen dort noch mehr Katzen, große starke Hunde und sehr nette Menschen, die bei unserem Anblick vergaßen ihen Kaffee zu trinken. Wir wurden von Arm zu Arm gereicht, von allen Katzen geschrubt, geschniegelt und umsorgt, von den Hunden bewacht, damit die unkastrierten Kater aus der Nachbarschaft nicht unser Grundstück betraten. Nebenbei erfuhren wir, unsere Geburt war ein Versehen. Unsere Mama war ein paar Tage vor dem Schwangerschaft-unmöglich-mach Termin ausgerissen und mit uns im Bauch wieder nach Hause gekommen. Keiner war wirklich taurig darüber, waren wir doch allerliebst und wunderschön. Nur unsere kleine zarte Mama wurde immer wieder bedauert, sich mit so einer Rasselbande herumschlagen zu müssen. Und ich sei der anstrengenste – hieß es von allen Seiten. Immer mit Vollgas unterwegs, aber nie ohne meine Schwester, die dann mit mir zusammen zu einer Familie zog, die uns vorher nur einmal besucht hatte. Aber schon beim ersten Schnuppern gefielen mir die Leute, und wie sie mit uns sprachen. Ohne jedes Getue, klar und verständich und nicht mit diesem „auchwiesindsiedochsosüss“ Geschmuse. Da wussten wir sofort, da werden wir richtig sein. Schon unsere Mama hatte uns zur Vorsicht gemahnt, alle kleinen Lebewesen sind süß, aber wir werden schnell groß und auch dann ist es gut, Menschen zu haben, die wissen, Spiele, Zuwendung und Futter gehören zu einem wunderschönen Katzenleben. Voll Vertrauen in eine glückliche Zukunft haben wir während der langen Reise nicht gejammert. Die Klimaanlage blies frische Luft in das Auto, das erleichterte uns die Fahrt. Im neuen Heim bekamen wir endlich unsere Namen. Renate sah uns an, entschied, meine wunderschöne dreifarbige Schwester soll Minou heissen und ich wurde in den nächsten Tagen einige Male umbenannt, bis die ganze Familie mit Enzo Ferrari einverstanden war, Porsche, Jaguar oder Silberpfeil hätte auch gepasst, sagte Minou, Speddy Gonzales wurde auch in die Diskussion geworfen. Aber das lehnte ich ab, das war unter meiner Würde.
Jetzt begann eine turbulente Zeit. Eine Entdeckung folgte der nächsten. Wasser wurde unsere Leidenschaft. Überall stand es zur Verfügung, Speissfässer, Regentonnen, ein Pool - nur der Teich, der war fast leer. Die Fische pressten sich in einer kleinen Pfütze aneinander. Ein Wunder das sie noch lebten. Die ruhige ausgeglichene Renate wurde aktiv und unser erstes gemeinsam mit Bravour bestandenes Abenteuer begann.



10.09.2009 Gedanken zur Zeit






 Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn", der auch aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.
Ins unreine geschrieben,
das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.
Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.
Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.
Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.
Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.
Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.
Wurde das Volk dazu gefragt?
In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.
Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.
Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?
Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen.
Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch.
 Aber
Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen
Steuerausfall
Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben
Keine Prothesenherstellung= siehe oben
Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben
Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. 
Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.
Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.
Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinänser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.
Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher  nicht im Gazha-Streifen produziert.
Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.




Die Kamera auf die schönen Dinge aus meinem Umfeld gerichtet





Sind wir bereit für steigende Aktienkurse, Gewinne aus Wetten an der Börse, mehr und billigere Konsumartikel unsere Erde zu zerstören?